Ein klassisches Wildgericht mit kräftigen Aromen, zartem Fleisch und einer köstlichen Sauce. Perfekt zu Knödeln, Rotkohl oder Kartoffelgratin.
Zutaten (fĂĽr 4 Portionen):
- 800 g Rehschulter oder Rehkeule (ohne Knochen)
- Salz & Pfeffer
- 2 EL Ă–l oder Butterschmalz
- 1 Zwiebel, grob gewĂĽrfelt
- 1 Möhre, in Scheiben
- 1 Stück Sellerie (ca. 100 g), gewürfelt
- 2 Knoblauchzehen, angedrĂĽckt
- 2 EL Tomatenmark
- 200 ml Rotwein (trocken)
- 400 ml Wildfond oder Rinderbrühe
- 2 Zweige Rosmarin
- 2 Zweige Thymian
- 2 Lorbeerblätter
- 5 Wacholderbeeren, angedrĂĽckt
- 1 TL Preiselbeermarmelade (optional)
- 1 EL Butter zum Verfeinern

Zubereitung:
- Fleisch vorbereiten
Rehfleisch trocken tupfen, mit Salz und Pfeffer einreiben. Ofen auf 160 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. - Anbraten
Öl in einem Bräter erhitzen. Das Fleisch rundherum scharf anbraten, herausnehmen und beiseitestellen. - Gemüse rösten
Zwiebel, Möhre, Sellerie und Knoblauch im Bratfett anbraten. Tomatenmark zugeben und kurz mitrösten. - Ablöschen
Mit Rotwein ablöschen und etwas einkochen lassen. Fond angießen, Kräuter und Gewürze hinzufügen. - Braten schmoren
Das Fleisch zurück in den Bräter legen. Zugedeckt im Ofen ca. 2 bis 2,5 Stunden schmoren, bis es schön zart ist. - Sauce verfeinern
Fleisch herausnehmen und warm halten. Die Sauce durch ein Sieb passieren, nach Wunsch mit Preiselbeermarmelade abrunden und mit Butter verfeinern. Nach Geschmack einkochen lassen oder mit etwas Speisestärke binden. - Servieren
In Scheiben schneiden und mit Sauce servieren. Dazu passen: Rotkohl, Spätzle, Klöße oder Ofengemüse.

❓ FAQ – Häufige Fragen
1. Kann ich den Braten am Vortag zubereiten?
Ja! Aufgewärmt schmeckt er sogar noch besser – einfach Fleisch und Sauce getrennt aufbewahren und vorsichtig erhitzen.
2. Was tun, wenn das Fleisch zäh ist?
Reh muss lange bei niedriger Temperatur schmoren. Wird es zäh, einfach noch etwas länger im Ofen lassen – Geduld lohnt sich!
3. Kann ich statt Rotwein etwas anderes verwenden?
Ja, du kannst Traubensaft, Johannisbeersaft oder alkoholfreien Rotwein verwenden – ggf. weniger süßen.
4. Was passt als Beilage?
Rotkohl, Kartoffelknödel, Spätzle, Selleriepüree oder ein Wurzelgemüsegratin.
5. Kann ich anderes Wild verwenden?
Absolut! Hirsch, Wildschwein oder Gams funktionieren nach dem gleichen Prinzip – nur evtl. Garzeit leicht anpassen.